Dr. med. Hendrik Hagemann
Facharzt für Innere Medizin,
Lungen- und Bronchialheilkunde

Dr. med. Angela Zilg
Fachärztin für Innere Medizin
Naturheilverfahren und Akupunktur

Jörg Krüger
Facharzt für Innere Medizin,
Gastroenterologie

Beratung und Durchführung von Darmspiegelungen

Die Koloskopie (allgemein auch Darmspiegelung genannt) ist eine endoskopische Untersuchung des Dickdarms und der letzten Zentimeter des Dünndarms.

Gründe, eine Koloskopie durchzuführen, sind z.B. anhaltende Durchfälle, Blutbeimengungen im Stuhl, Stuhlunregelmäßigkeiten, besonders wenn diese akut auftreten, unklare Gewichtsabnahme sowie auch im Rahmen der Krebsvorsorge ab dem 55. Lebensjahr ohne spezielle Symptome.

Vor der Koloskopie ist eine gründliche Darmreinigung erforderlich, damit eine gute Beurteilung der Schleimhaut möglich ist. Dazu muss am Vortag und am Morgen der Untersuchung jeweils ein Liter einer Abführlösung getrunken werden. Durch die verbesserte Rezeptur der Abführlösung sind es heute nur mehr 2 statt früher 4 Liter. Die Koloskopie selber wird in der Regel in Sedierung mit dem Medikament Propofol durchgeführt, so dass der Patient bei der Untersuchung schläft und nichts  mitbekommt. Unangenehme Bauchschmerzen, die sonst während der Untersuchung auftreten können, werden so nicht wahrgenommen.

Bei auffälligen Befunden können während der Koloskopie Gewebsproben entnommen werden. Werden Polypen entdeckt, so können diese mit einer Elektroschlinge abgetragen werden. Polypen sind in der Regel gutartige Schleimhautwucherungen, die aber mitunter im Laufe der Zeit bösartig entarten können, also als Vorstufen von Darmkrebs anzusehen sind. Abgetragene Polypen und alle anderen Gewebsproben werden dann routinemäßig vom Pathologen mikroskopisch untersucht. Je nach Ergebnis dieser Histologie wird dann der Zeitraum für eine Kontrolle entsprechend den Empfehlungen der Fachgesellschaften festgelegt.

Die Koloskopie ist in jedem Fall eine sinnvolle Untersuchung, um Vorstufen von Darmkrebs so frühzeitig zu erkennen, dass sie abgetragen werden können, noch bevor sie sich zu gefährlichen Vorstufen oder bösartigen Prozessen entwickeln. Nach den Empfehlungen der Fachgesellschaften ist eine Vorsorgekoloskopie ab dem 55. Lebensjahr empfohlen. Wenn diese ohne krankhafte Veränderungen ist, ist eine Wiederholung nach 10 Jahren empfohlen.

Wenn eine Koloskopie zur Abklärung von Stuhlunregelmäßigkeiten durchgeführt wird, so lassen sich mitunter Veränderungen im Darm feststellen. Ursache für anhaltende Durchfälle kann z.B. eine chronische entzündliche Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) sein. In Zusammenhang mit Verstopfung (Obstipation) finden sich häufig so genannte Divertikel, das sind Ausbuchtungen der Darmwand, in denen sich Stuhl festsetzen kann. Mitunter lassen sich bei der Koloskopie auch keine Veränderungen finden bei dennoch bestehenden Beschwerden. Dann kann es sich um eine funktionelle Ursache wie ein Reizdarmsyndrom handeln. In jedem Fall ist in solchen Fällen eine Koloskopie wichtig um die Ursache zu klären und dadurch die richtige Therapie zu wählen.

Herr Krüger kann durch eine Kooperation mit dem Alfried-Krupp-Krankenhaus in Steele ambulante Koloskopien durchführen. Er hat jahrelange Erfahrung mit endoskopischen Untersuchungen durch seine Tätigkeit (zuletzt als Oberarzt) in der dortigen Gastroenterologie. Nutzen Sie das Angebot zur Koloskopie, wir beraten Sie gerne.

Bilder zum Thema Koloskopie

 

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